
Das Buch gestattet einen Blick in die verborgenen Anfänge der kindlichen Sprachentwicklung. Dabei wird eine ungeahnte Seite der mütterlichen Fürsorge sichtbar: eine intuitive didaktische Kompetenz im mütterlichen Kommunikationsverhalten.
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Das Buch gestattet einen Blick in die verborgenen Anf„nge der kindlichen Sprachentwicklung. Mit neuen mikroanalytischen
Methoden der Verhaltensbeobachtung und Lautanalyse erschlieát die Autorin einen empirischen Zugang zu den verbrogenen
Anf„ngen der kindlichen Sprachentwicklung. Vokalisation und beginnender Spracherwerb werden in ihrem natrlichen
Entwicklungskontext der frhen vorsprachlichen Kommunikation und der muttersprachlichen Umwelt untersucht.
Dabei wird eine ungeahnte Seite der mtterlichen Frsorge sichtbar: Eine intuitive didaktische Kompetenz
im mtterlichen Kommunikationsverhalten, die den S„uglig auf dem Weg zur Sprache anleitet, begleitet und
untersttzt.

In seinem inzwischen klassisch gewordenen Buch stellt Bruner fest, dass das Kind, wenn es seine Muttersprache lernt, nicht einfach - genetisch darauf programmiert - seine Eltern nachahmt. Sein Lernen ist eingebettet in ein "System der Weitergabe unserer Kultur".
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In seinem inzwischen klassisch gewordenen Buch stellt Bruner fest, dass das Kind, wenn es seine Muttersprache
lernt, nicht einfach - genetisch darauf programmiert - seine Eltern nachahmt. Sein Lernen ist eingebettet in
ein "System der Weitergabe unserer Kultur". In seinem Nachwort zur Neuauflage erkl„rt Theo Herrmann die fortdauernde
Wirkung von Bruners revolution„rem Text. Ein berhmter Psychologe wollte mehr darber wissen, wann und wie das
Kind die Sprache erwirbt: Er stellt fest, dass dieser Lernprozess eingebettet ist in ein "System der Weitergabe
unserer Kultur": Nach Bruner lernt das Kind nicht nur, wie es sich ausdrcken soll, sondern auch und
gleichzeitig, welche Normen und Werte unter denen gelten, an die es sich mit seinen Worten wendet.
Als Bruners Buch "Wie das Kind sprechen lernt" erstmals erschien, dominierte die Linguistik der Chomsky-Schule.
Dass Spracherwerb etwas mit kulturgebundener Kommunikation - vor allem mit derjenigen zwischen Eltern und Kind -
zu tun haben k” nnte, war kein Thema. Bruners Thesen wirkten daher wie eine Befreiung. Sein Buch hatte eine enorme
Wirkung auf Wissenschaft und Praxis. Bruners Text ist - nicht zuletzt wegen seiner eleganten und leicht fasslichen
Diktion, zum festen Bestand der Studienliteratur fr alle geworden, die erkennen wollen, wie das Kind sprechen lernt.
Theo Herrmann, mit dessen Geleitwort die deutsche Erstausgabe erschienen ist, hat nun fr die Neuauflage ein
Nachwort geschrieben, das den Text von Bruner neu situiert.

Verstehen beginnt mit Zuhören. Erst wenn ihr Kind ihnen zuhören kann, kann es sie verstehen und ihnen vertrauen.
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Kleines Häschen, komm zu mir! Hops einmal um mich rum. Zeig mir, wie du hüpfen kannst, und mach die Öhrchen krumm.
Ein Häschen, Flamingo oder ein Zauberer sein, gemeinsam zu den Indianern reisen, ein Ameisenwettrennen veranstalten
oder Karussell fahren Kinder lieben fantasievolle und lustige Spiele, bei denen sie ihren Bewegungsdrang ausleben
können. Diese neuen Kinderreime verbinden ganz gezielt Sprache und Motorik. Zu jedem Vers gibt es einfache Spiel-
und Bewegungsanleitungen, die sich oft auch direkt aus dem Text ergeben. So fördern Sie spielerisch die sprachlichen
und motorischen Fähigkeiten der Kinder beim Morgenkreis, beim Turnen oder immer mal zwischendurch. Dabei entwickeln
die Kinder neue Ausdrucksmöglichkeiten mit Körper und Stimme und intensivieren ihr Gefühl für die Sprache.
Die Übungen eignen sich auch schon für die ganz Kleinen und können sowohl in der Gruppe als auch zu Hause durchgeführt
werden. Fingerspiele, Kuschelreime und Gute-Nacht-Verse ergänzen den Band.

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In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche Gründe dafür sprechen,
dass Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile
unserer Pop-Kultur („We don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert, warum die Psyche eine so große Rolle spielt,
was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen
sollten - und wie es uns gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder
Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer
Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege.