Lese- Rechtschreibschwäche
Spaceboy
Nur wer hört kann auch verstehen
Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter.
Auszüge aus einem Artikel in der Zeit, März/2007
Von Dean Buonomano, Universitity of California in Los Angeles

Wenn das Ohr den Takt vorgibt Diese Frage untersucht Dean Buonomano, University of California in Los Angeles.

Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, ist unser Gehirn jedoch ständig damit beschäftigt, solche extrem kleinen Zeiträume zu messen, unter anderem beim Verstehen von gesprochener Sprache.

So aktiviert jeder wahrgenommene Ton eine Vielzahl von Nervenzellen im Hörzentrum, die diese Erregung in Form von elektrischen Impulsen weitergeben.

Der Forscher vergleicht seine Hypothese mit den Wellen, die ein Stein auf die Oberfläche eines Sees schlägt.

Ähnlich verhält es sich mit den elektrischen Wellen in unserem Neuronengeflecht:
40 Millisekunden nach dem ersten Ton ist die Erregungsausbreitung schon weiter fortgeschritten als noch nach 30 Millisekunden. Das Muster verändert sich.

"Die Verarbeitung zeitlicher Informationen ist entscheidend für das Verständnis von Sprache", sagt der Neurobiologe.

"Zu begreifen, wie das Gehirn Zeit misst, wäre ein wichtiger Schritt, um die Ursache von Krankheiten, wie beispielsweise Legasthenie zu verstehen."

Spaceboy