Wie entferne ich eine Zecke richtig? Greifen Sie die Zecke fest mit Hilfe einer Pinzette oder Zeckenzange zwischen Haut und Zeckenkopf und ziehen Sie die Zecke vorsichtig aber zielstrebig, möglichst gerade heraus. Von der Zecke darf kein Teil in der Haut verbleiben z. B.: der Kopf, da sich dort eine Entzündung bilden kann. Wichtig ist, dass die Zecke so tief an der Haut wie möglich gefasst und dann herausgezogen wird, ohne die Zecke zu quetschen. Beim Entfernen der Zecke dürfen Sie keinen Nagellack, Öl oder Ähnliches auf die Zecke träufeln.
Das begünstigt die Übertragung von Krankheitserregern, denn die Zecke entleert in Panik ihren Mageninhalt in die Wunde. Dadurch gelangen die Erreger in die Blutbahn und können die Infektionskrankheit auslösen.
Leichtes Drehen der Zecke kann helfen.
Besser als eine Pinzette ist eine Zeckenzange, es geht aber auch mit den Fingern. Wichtig ist fest zufassen, aber nicht zerquetschen. Lassen Sie sich die Zecken-Entfernung von Ihrem Arzt zeigen. Wenn die Zeckenbissstelle auffällig erscheint, wenn z.B.: eine Rötung oder Schwellung zu sehen ist, stellen Sie sich in Ihrer Arztpraxis vor.
Virologen befürchten geringe Resonanz auf Grippe-Impfung
Nachdem das Schreckens-Szenario der Schweinegrippe vor einem Jahr ausgeblieben ist, droht nach Expertenmeinung
nun eine Impfmüdigkeit. "Viele Menschen könnten den Rückschluss ziehen: Von der Influenza ist
keine Gefahr zu erwarten. Doch davor kann ich nur warnen", sagt der Virologe Prof. Peter Wutzler,
Präsident der deutschen Verinigung zur bekämpfung von Viruskrankheiten. Es dürfe nicht vergesssen
werden, dass jedes Jahr weltweit tausende Menschen an den Folgen der Influenza sterben.
In Deutschland starben in der vergangenen Saison etwa 256 Menschen an der Grippe.
Diesen Monat beginnt die Impfung gegen die Influenza. Die Schutzimpfung ist bis etwa Februar in den meisten Arztpraxen, auch beim HNO Arzt, und den Gesundheitsämtern möglich.
Der aktuelle Impfstoff enthält drei Virusstämme und schützt auch vor dem weiter aktiven Schweinegrippe-Virus. Daher ist eine extra Impfung wie vor einem Jahr nicht nötig. Optimal für die Impfung ist die Zeit von September bis November, da die ersten Grippe-Fälle meist im Dezember auftreten. Es dauert 10 bis 14 Tage, bis ein wirksamer Grippeschutz aufgebaut ist.
Ältere Menschen sollten sich besser erst gegen Ende Oktober impfen lassen, weil bei ihnen der Influenza-Schutz oft nur bis zu 5 Monaten anhält.
Stimmt es, dass Babys gleichzeitig schlucken und atmen können?
In unserem Rachenraum laufen vier Kanäle zusammen: Nase und Mund als Eingänge, Speise- und Luftröhre als Ausgänge. Die richtige Zuordnung von Ein- und Ausgang ist lebenswichtig falls sie nicht funktioniert, verschlucken wir uns, Essen gerät in die Luftröhre, und das kann im Extremfall tödlich enden.
Schlucken Erwachsene einen Happen, läuft automatisch und reflexhaft eine komplizierte Folge von Bewegungen ab: Eine Wellenbewegung der Zunge transportiert den Bissen nach hinten. Das Gaumensegel verschliesst den Kanal zur Nase. Im Kehlkopf schliessen die Stimmlippen (deshalb kann man nicht zugleich trinken und reden), und der Kehlkopf deckt die Luftröhre ab. Erst dann öffnet der Schliessmuskel der Speiseröhre dem Essen seinen vorbestimmten Weg. Diese komplexe Anatomie ist der Preis, den wir für die Sprache bezahlen. Die funktioniert nämlich nur, weil unser Kehlkopf tiefer liegt als der anderer Primaten. Beim Baby dagegen liegt die Öffnung des Kehlkopfes höher als der Eingang zum Magen. Er kann so gleichzeitig die Nase mit der Luftröhre verbinden und den Mund mit der Speiseröhre. Der Säugling atmet, während er an der Mutterbrust nuckelt. Im Alter von drei Monaten senkt sich der Kehlkopf ab. Dann kann das Baby nicht nur sprechen lernen, sondern auch schnarchen.
Das waren 2009 unsere Vorträge
Februar 2009 Kindergarten St.Jakobus, Denzlingen
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr
März 2009 Kindergarten Umkirch
Vortrag über die Grundlagen der Hörentwicklung und kindlichen Hörstörungen vom
ersten Lebenstag bis ins Schulalter
Von der Lautsprache zur Schriftsprache
März 2009 Schul- und Sprachheilkindergarten Villa Purzellino, Freiburg
Thema Früherkennung und Förderung, Erklärung der Testverfahren bei
Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen
Mai 2009 Im Rahmen einer Vortragsreihe bei Prof. Renner, Professor für
Heilpädagogik und Unterstützte Kommunikation
Vortrag für Heilpädagogen über Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen
9.+10. Mai Baby und Kind Messe Freiburg
Grundlagen der Hörentwicklung und kindlichen Hörstörungen, vom ersten
Lebenstag bis ins Schulalter
Juni 2009 Kindergarten Maria Gorletti in Oberkirch
Fachvortrag für Arbeitskreis Erzieherinnen
Juli 2009 Diakonie Krankenhaus Freiburg
Fachvortrag für Hebammen Hörscreening bei Neugeborenen
September 2009 BAGAGE Freiburg
Fachvortrag für Pädagogen
Oktober 2009 Informationsabend Praxis Dr.Güde, Ganzheitliche Kieferorthopädie
Vortrag Frau Dr.Kohlberger Sprache hören, sprechen lernen- von der Lautsprache zur Schriftsprache