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Liebe Newsletter Leser,

ich habe für Sie aus der Basler Zeitung vom 19.3.2012 einige interessante Artikel gefunden, auf die ich Sie in dieser Newsletter Ausgabe aufmerksam machen möchte.

- im Gehirn sind alle Sprachen verknüpft
- Mehrsprachigkeitsdidaktik sorgt für ein grundlegendes Umdenken im Sprachunterricht
- es ist besser, mit Fehlern zu sprechen, als korrekt zu schweigen

Diese drei Aussagen sind Sätze, deren Richtig- und Wichtigkeit ich aus der Sicht der Pädaudiologin nur unterstreichen kann.

Hier ein kleiner Auszug aus einem Fachbeitrag von Christine Le Pape Racine, Leiterin der Professur Französischdidaktik Primarstufe an der Pädagogischen Hochschule FHNW.:

Weg vom Dogma des einsprachigen Lehrens Ein wichtiges Merkmal der Mehrsprachigkeitsdidaktik ist, dass die Lehrpersonen vom Dogma des absolut einsprachigen Lehrens wegkommen, und Schülerinnen und Schüler bei Gelegenheit bewusst kreativ nach Verbindungen mit anderen Sprachen suchen lassen, wie zum Beispiel:

Forst / foret / forest oder blau /bleu / blue

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Förderung der Language and Cultural Awareness, des Bewusstseins, dass wir in einer mehrsprachigen und plurikulturellen Welt leben und vermehrt Kentnisse über unsere und andere Kulturen erwerben sollten.

Interdisziplinärer Sprachunterricht auf Basis der Mehrsprachigkeitsdidaktik nimmt darauf Rücksicht, indem er das Gehör der Kinder intensiv schult und möglichst viele authentische Sprachsituationen schafft. Kinder sind Experten im Sprachenlernen. Diese Lernprozesse müssen wir verstehen und bei der Unterrichtsentwicklung berücksichtigen.

TAGUNG

Mehrsprachigkeit an der Volksschule Wie können Schüler ein mehrsprachiges Repertpoire entwickeln? Welche Lehr- und Lernformen fördern die funktionale Mehrsprachigkeit?

Diese Fragen stehen im Zentrum der Referate, Gesprächsrunden im Rahmen der Tagung Mehrsprachigkeit an der Grundschule.

5. Mai 2012, 9.00 bis 16.00 Uhr
Pädagogische Hochschule FHNW, Zofingen

Anmeldung und Informationen: www.fhnw.ch/ph/tagungen/mehrsprachigkeit

Anmeldeschluss ist der 15. April 2012

Im Rahmen des Projekts Europäische Mehrsprachigkeit hat eine Forschergruppe Erkenntnisse gesammelt, die dem Sprachunterricht neue Dimensionen eröffnen. Überzeugen Sie sich selbst unter: www.eurocomrom.de oder www.eurocomslav.de

Ich wünsche Ihnen frohe Osterfeiertage

Dr. med. Ilse Kohlberger

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Praxis für Wahrnehmungsstoerungen
Dr. med. Ilse-Monica Kohlberger

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